
Académie de Coiffure Lausanne: Standorte, Kosten & Gehalt
Wer in Lausanne Coiffeur werden möchte, steht vor einer unerwartet schönen Qual der Wahl: gleich drei Standorte der Académie de Beauté Lausanne bilden in der Stadt angehende Profis aus. Dieser Guide sortiert Standorte, Kosten und Diplomwege, damit Sie vor der Anmeldung wissen, wofür Sie zahlen – und was Sie später verdienen können, mit einer klaren Einschätzung, welche Akademie zu welchem Ziel passt.
Durchschnittsgehalt Coiffeur/in Schweiz: ca. CHF 4’200 brutto pro Monat ·
Dauer CAP Coiffure: 2 Jahre ·
Höchster Diplomabschluss Coiffure: Brevet Professionnel (BP) ·
Preisspanne Coiffure-Ausbildung (privat): CHF 8’000 – 20’000
Die offiziellen Angaben der Académie de Beauté Lausanne und lokalen Verzeichnisse liefern eine solide Basis, doch die tatsächlichen Kosten und Gehälter bleiben individuell verhandelbar – ein kritischer Punkt für alle, die hier eine Ausbildung planen.
Kurzüberblick
- Drei Standorte in Lausanne: Maupas, Grey und Grand-St-Jean (Académie de Beauté Lausanne, offizielle Website).
- Der Standort Maupas bietet ein CAP-Coiffure-E-Learning und einen 24-Monats-Mixte-Lehrgang (Schulwebsite, Standort Maupas).
- Der Standort Grey liegt an der Avenue du Grey 58, 1018 Lausanne (local.ch, Schweizer Firmenverzeichnis).
- Die Gehaltszahlen schwanken stark je nach Region, Salon und Erfahrung.
- Die Ausbildungskosten sind nicht für alle Standorte einheitlich ausgewiesen.
- Ob der CAP in einem Jahr machbar ist, hängt vom gewählten Ausbildungsformat ab.
- CAP Coiffure: Regelstudienzeit 2 Jahre.
- BP Coiffure: 1–2 Jahre zusätzlich.
- Diplôme en Coiffure cursus Mixte (Maupas): 24 Monate.
- Der Schweizer Arbeitsmarkt sucht ausgebildete Coiffeure.
- Mit BP steigen Gehalt und Führungsoptionen um geschätzt 10–20 %.
- Quereinsteiger haben auch ohne Diplom Einstiegschancen.
Neun Fakten, ein Muster: Die Anzahl der Standorte ist weniger entscheidend als der Abschluss – vom CAP bis zum BP hängt an jeder Stufe ein anderes Gehalt.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Standort Maupas | Rue du Maupas 21, 1004 Lausanne |
| Standort Grey | Avenue du Grey 58, 1018 Lausanne |
| Standort Grand-St-Jean | Rue du Grand-St-Jean 16, 1003 Lausanne |
| CAP Coiffure Dauer | 2 Jahre |
| BP Coiffure Dauer | 1–2 Jahre zusätzlich |
| Höchster Diplomabschluss Coiffure | Brevet Professionnel (BP) |
| Durchschnittsgehalt Schweiz | ca. CHF 4’200 brutto pro Monat |
| E-Learning-Angebot (Maupas) | CAP Métiers de la coiffure |
| Diplôme cursus Mixte (Maupas) | 24 Monate |
Wo befindet sich die Académie de coiffure Maupas in Lausanne?
Wer nach der „Académie de coiffure“ in Lausanne sucht, landet beim offiziellen Namen der Schule: Académie de Beauté Lausanne. Sie betreibt in der Stadt drei Standorte – Maupas, Grey und Grand-St-Jean – und bildet dort in Kosmetik und Coiffure aus (Académie de Beauté Lausanne, offizielle Website). Die Schule vereint in ihren drei Standorten mehrere Ausbildungsmodelle: föderale, kontinuierliche, private und Fern-Ausbildung. Diese Bandbreite macht sie besonders für Berufstätige interessant, die neben dem Job lernen wollen.
Die drei Standorte im Überblick
- Maupas: Rue du Maupas 21, 1004 Lausanne – Telefon 021 646 84 12 (Schulwebsite, Standort Maupas).
- Grand-St-Jean: Rue du Grand-St-Jean 16, 1003 Lausanne – Telefon 021 323 12 84 (Schulwebsite, Standort Grand-St-Jean).
- Grey: Avenue du Grey 58, 1018 Lausanne – Telefon 021 648 84 12 (local.ch, Schweizer Firmenverzeichnis).
Die Standorte verteilen sich über die Stadt: Maupas (1004) und Grand-St-Jean (1003) liegen zentrumsnah, Grey ist mit 1018 im Norden von Lausanne angesiedelt. Alle drei sind gut erreichbar: Grand-St-Jean über die M2 (Ausgang Flon) oder den Bus (Haltestelle Bel Air), Maupas über die Buslinien 3, 4 oder 21 sowie die M2 (Riponne) (Standortseite Grand-St-Jean, Standortseite Maupas).
Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten
- Salon-Ecole Grand-St-Jean: Dienstag bis Freitag 9:00–18:00 Uhr, Samstag 8:30–17:00 Uhr (Salonseite Grand-St-Jean).
- Salon-Ecole Maupas: Dienstag bis Freitag 9:00–18:00 Uhr, Samstag 8:30–17:00 Uhr (Salonseite Maupas).
- Standort Grey: laut local.ch Montag bis Freitag 9:00–18:00 Uhr, Samstag 8:30–17:00 Uhr (local.ch, Firmenverzeichnis).
Die offiziellen Seiten nennen für Grand-St-Jean und Maupas übereinstimmende Öffnungszeiten, das Verzeichnis local.ch weicht für Grey leicht ab. Vor einem Besuch lohnt ein kurzer Anruf.
Wie buche ich einen Termin?
- Telefonisch über die Standortnummern: Grand-St-Jean 021 323 12 84, Maupas 021 646 84 12, Grey 021 648 84 12.
- Persönlich in den Salon-Ecoles während der Öffnungszeiten.
Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt eines Coiffeurs in der Schweiz?
- Durchschnittliches Bruttogehalt: ca. CHF 4’200 pro Monat.
- Netto bleiben nach Abzügen rund CHF 3’500.
- Mit dem BP steigt das Bruttogehalt um geschätzte 10–20 %.
Bruttogehalt vs. Nettogehalt
- Brutto CHF 4’200 klingt solide – netto bleiben je nach Steuersatz rund CHF 3’500.
- Den grössten Teil der Abzüge machen AHV, IV, Arbeitslosenversicherung und Steuern aus.
Damit liegt ein Coiffeur in der Schweiz über dem Lohnniveau vieler Nachbarländer, aber unter dem Schweizer Durchschnittsverdienst. Die Branche zahlt ordentlich, aber nicht üppig – wer mehr will, braucht Erfahrung, einen spezialisierten Salon oder einen höheren Abschluss.
Der BP-Aufschlag von 10–20 % klingt klein, bedeutet bei CHF 4’200 Brutto aber 420 bis 840 Franken mehr pro Monat – über 30 Berufsjahre weit mehr als 100’000 Franken.
Gehalt mit BP-Zusatzqualifikation
BP-Aufschlag: +10–20 % ·
Monatlich brutto: +CHF 420–840 ·
Pro Jahr: +CHF 5’000–10’000
Der Brevet Professionnel ist der höchste anerkannte Diplomabschluss in der Coiffure und öffnet den Weg zu anspruchsvolleren Positionen. Genau dort werden die höheren Löhne gezahlt – die 10–20 Prozent sind ein Richtwert, kein garantierter Tarif.
Regionale Unterschiede
- Städtische Salons zahlen tendenziell mehr als ländliche Betriebe.
- Die Lebenshaltungskosten in Lausanne fressen einen Teil des Vorteils wieder auf.
Die Spannbreite ist gross: Ein Coiffeur im Kanton Waadt verdient anders als einer im Berner Oberland. Verlässliche, alle Regionen abdeckende Gehaltsstatistiken sind öffentlich kaum verfügbar – die Zahlen hier sind Orientierung, nicht Exaktheit.
Der Trade-off: Wer mehr verdienen will, kommt um Zusatzqualifikationen kaum herum – und die kosten Zeit, bevor sie sich auszahlen. Wer den BP direkt nach dem CAP macht, investiert ein bis zwei Jahre, profitiert aber länger.
Was kostet eine Ausbildung in Coiffure?
- Private Coiffure-Akademien: ca. CHF 8’000 bis 20’000 für die Gesamtausbildung.
- Öffentliche Ausbildungsgänge: meist zwischen CHF 2’000 und 5’000.
- Der E-Learning-CAP der Académie de Beauté Lausanne macht die Ausbildung flexibel, eine einheitliche Preistabelle gibt es nicht (Schulwebsite, Bereich Coiffure).
Der Preisunterschied zwischen privater und öffentlicher Ausbildung kann die Gesamtkosten mehr als verdreifachen. Dafür bieten private Akademien flexible Formate – vom E-Learning bis zum kompakten 24-Monats-Lehrgang, wie ihn der Standort Maupas führt.
Kosten privater Akademien in Lausanne
- Preisspanne: CHF 8’000 bis 20’000 je nach Abschluss und Dauer.
- Die Standortseiten von Maupas, Grey und Grand-St-Jean nennen keine öffentlichen Preise.
Die Académie de Beauté Lausanne weist die Kosten nicht offen aus – in der Branche üblich, weil Material, Prüfungsgebühren und Unterrichtsstunden individuell kalkuliert werden. Wer sich anmeldet, sollte einen schriftlichen Kostenvoranschlag verlangen und nach Rabatten fragen, etwa für Modelle in der Ausbildung.
Finanzierungsmöglichkeiten
- Ratenzahlung: statt einer Einmalzahlung monatliche Teilbeträge vereinbaren.
- Stipendien: kantonale Förderungen und Stiftungen unterstützen Ausbildungen im Kanton Waadt.
- Model-Rabatte: Manche Akademien vergünstigen Kurse, wenn Studierende als Übungsmodelle einspringen.
Wer bereits in einem Salon arbeitet, sollte nach einer Beteiligung des Arbeitgebers fragen – beim aktuellen Personalmangel zeigen sich viele Betriebe offen dafür.
Kosten im Vergleich zu öffentlichen Berufsschulen
Öffentlich: CHF 2’000–5’000 ·
Privat: CHF 8’000–20’000 ·
Differenz: bis zu CHF 15’000
Öffentliche Wege führen über das schweizerische Berufsbildungssystem und sind deutlich günstiger. Dafür sind die Plätze begrenzt und die Termine vorgegeben. Wer flexibel bleiben will, weil er nebenbei arbeitet oder Familie hat, ist mit einer privaten Akademie oft besser bedient.
Zwischen öffentlicher und privater Ausbildung klaffen oft 10’000 Franken oder mehr. Das Diplom ist am Ende dasselbe – bezahlt wird der Komfort, nicht die Anerkennung.
Was ist der Unterschied zwischen CAP Coiffure und BP Coiffure?
- CAP Coiffure: Grunddiplom, Regelstudienzeit 2 Jahre.
- BP Coiffure: Aufbaudiplom, 1–2 Jahre zusätzlich.
- Der BP ist der höchste anerkannte Diplomabschluss in der Coiffure.
Dauer und Niveau der Abschlüsse
CAP: 2 Jahre ·
BP: +1–2 Jahre ·
Niveau: Aufbaudiplom nach Berufserfahrung
Der CAP ist die Einstiegspforte: ein anerkannter Abschluss, der das Handwerk abdeckt. Der BP baut darauf auf und setzt in der Regel Berufserfahrung voraus. Viele Absolventen arbeiten erst einige Jahre mit dem CAP, bevor sie die BP-Prüfung ablegen.
Inhalte und Schwerpunkte
- CAP: Schneiden, Föhnen, Färben, Styling – die Arbeit am Gast steht im Zentrum.
- BP: zusätzlich Salonorganisation, Teamführung und Qualitätsmanagement.
Wo der CAP den Handwerker formt, entsteht mit dem BP die Führungskraft. Das zeigt sich schon im Unterricht: Der BP enthält betriebswirtschaftliche Inhalte, die im CAP höchstens am Rande vorkommen.
Vier Kriterien zeigen das Muster: Der CAP macht Sie arbeitsfähig, der BP führungsfähig – und genau das spiegelt sich im Gehalt.
| Kriterium | CAP Coiffure | BP Coiffure |
|---|---|---|
| Dauer | 2 Jahre | 1–2 Jahre zusätzlich |
| Niveau | Grunddiplom | Aufbaudiplom |
| Inhalte | Handwerk: Schneiden, Föhnen, Färben | Technik plus Führung und Salonorganisation |
| Karrierewirkung | Einstieg als Coiffeur/in | Höheres Gehalt, Führungspositionen |
Karrierechancen nach BP
- Führung: Leitung eines Salons oder einer Filiale.
- Gehalt: 10–20 % über dem CAP-Niveau.
- Selbstständigkeit: eigene Salon-Eröffnung wird realistischer.
Wer den BP hat, kann in der Ausbildung tätig werden, ein Team führen oder sich selbstständig machen. Der Abschluss ist in der Schweiz und in Frankreich anerkannt – ein Vorteil in der Westschweiz, wo viele Betriebe grenznah arbeiten.
Der Kern: Wer den BP nicht macht, deckelt Gehalt und Karriere selbst. Der CAP bleibt die Basis – aber der BP ist der Hebel, der aus einem Job eine Laufbahn macht.
Ist der Beruf des Coiffeurs von Personalmangel betroffen?
- Ja – viele Salons in der Schweiz suchen ausgebildete Coiffeure.
- Der Mangel öffnet Türen, auch für Quereinsteiger ohne Diplom.
- Anspruchsvolle Positionen bleiben ohne anerkannten Abschluss verschlossen.
Aktuelle Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt
- Coiffeure sind gesucht, offene Stellen bleiben oft lange unbesetzt.
- Absolventen einer Akademie finden nach dem CAP vergleichsweise schnell einen Job.
Die Lage ist günstig für alle, die in den Beruf einsteigen wollen: Der Personalmangel macht Salons aufnahmefreudiger, und wer den CAP abschliesst, hat kurze Wege zu einem ersten Arbeitgeber.
Gründe für den Fachkräftemangel
- Intensive Ausbildung bei moderatem Einstiegsgehalt.
- Arbeit an Samstagen und körperliche Belastung.
- Konkurrenz durch Branchen mit höheren Löhnen.
Das kreative Image des Berufs hält, was es verspricht – aber der Alltag im Salon ist anstrengend. Langes Stehen, chemische Produkte und volle Terminkalender schrecken einen Teil des Nachwuchses ab, bevor er überhaupt beginnt.
Wer den Personalmangel als Freifahrtschein ohne Diplom nutzt, steht bei der nächsten Branchenflaute wieder ganz unten auf der Liste. Besser: den Mangel als Einstiegschance nutzen und die Ausbildung gleich mitnehmen.
Zukunftsperspektiven für Quereinsteiger
Einstieg ohne Diplom: möglich ·
Karriere ohne Diplom: eingeschränkt ·
Empfehlung: CAP oder BP parallel anstreben
Wer heute ohne Diplom in einem Salon beginnt, sammelt wertvolle Praxis – sollte die Ausbildung aber nicht aufschieben. Die Académie de Beauté Lausanne macht genau das mit ihrem E-Learning-CAP möglich: Lernen neben der Arbeit, im eigenen Tempo.
Vorteile
- Kreativer Alltag mit direktem Kundenkontakt.
- Hohe Nachfrage und gute Einstiegschancen.
- Flexible Formate: Präsenz, E-Learning, Mixte-Lehrgang.
- Aufstieg möglich: BP, Führung, Selbstständigkeit.
Nachteile
- Körperlich belastend: Stehen, Hände und Rücken.
- Samstags- und Abendarbeit.
- Moderates Einstiegsgehalt.
- Private Ausbildung kann teuer werden.
Was die Bilanz zeigt: Der Beruf hat echte Nachteile – aber in einem Markt mit Personalmangel wiegen die Vorteile schwerer. Wer die körperlichen und zeitlichen Anforderungen akzeptiert, findet aktuell kaum bessere Einstiegsbedingungen.
Bestätigte Fakten
- Die Académie de Beauté Lausanne betreibt drei Standorte in Lausanne (Académie de Beauté Lausanne, offizielle Website).
- Der Standort Maupas bietet ein CAP-Coiffure-E-Learning und einen 24-Monats-Mixte-Lehrgang (Schulwebsite, Standort Maupas).
- CAP und BP sind anerkannte Diplomstufen der Coiffure-Ausbildung.
Was unklar ist
- Einheitliche Gehaltsstatistiken für Coiffeure in der Schweiz fehlen.
- Die Ausbildungskosten sind nicht für alle Standorte transparent ausgewiesen.
- Wie schnell der CAP im E-Learning absolviert werden kann, hängt vom eigenen Tempo ab.
- Ob die Académie de Beauté Lausanne auch den BP anbietet, ist öffentlich nicht eindeutig dokumentiert.
Stimmen zu den Akademien in Lausanne
Die Schule beschreibt sich selbst als Anbieterin föderaler, kontinuierlicher, privater und Fern-Ausbildungen in den Bereichen Kosmetik und Coiffure.
— Académie de Beauté Lausanne, offizielle Website
„Académie de Coiffure Groupe Silvya Terrade“ – unter diesem Namen ist der Standort an der Avenue du Grey 58, 1018 Lausanne, im Schweizer Firmenverzeichnis local.ch verzeichnet.
— local.ch, Schweizer Firmenverzeichnis
Wer heute eine Coiffure-Akademie in Lausanne wählt, entscheidet nicht über das Ob, sondern über das Wie: Der Berufseinstieg gelingt mit CAP und einem der drei Standorte der Académie de Beauté Lausanne verlässlich – der anschliessende BP entscheidet, ob aus dem Job eine Karriere mit Führung und höherem Gehalt wird. Für angehende Coiffeure in der Schweiz ist die Richtung damit klar: Die Ausbildung so wählen, dass sie Tempo und Flexibilität bietet, und den BP als festen nächsten Schritt einplanen – oder später mit deutlich mehr Aufwand nachholen, was sich heute leichter erreichen lässt.
academiedecoiffure.ch, academiedecoiffure.ch, local.ch, local.ch, academiedecoiffure.com, academiedecoiffure.ch, fr.kompass.com, local.ch, 24heures.ch
Häufig gestellte Fragen
Kann man den CAP Coiffure in einem Jahr absolvieren?
Die Regelstudienzeit für den CAP Coiffure liegt bei zwei Jahren. Die Académie de Beauté Lausanne bietet den Abschluss am Standort Maupas als E-Learning an, was das Tempo flexibler macht. Ein offizielles Ein-Jahres-Programm ist auf den öffentlichen Seiten nicht ausgewiesen.
Ist der CAP Coiffure schwer zu bestehen?
Der CAP verlangt Praxis und Theorie, gilt aber als machbar, wenn Sie regelmässig üben. Beim E-Learning-Format kommt es vor allem auf Selbstdisziplin an. Eine offizielle Durchfallquote wird für die Akademien in Lausanne nicht veröffentlicht.
Kann man ohne Diplom als Coiffeuse arbeiten?
Ja – der Personalmangel macht Einstiege ohne Diplom möglich. Ohne anerkannten Abschluss bleiben aber Führungspositionen, höhere Gehaltsstufen und die Selbstständigkeit verschlossen. Der CAP ist der übliche Weg, diese Grenze zu überwinden.
Welche Nachteile hat der Beruf des Coiffeurs?
Langes Stehen, Arbeit an Samstagen und ein moderates Einstiegsgehalt zählen zu den häufigsten Nachteilen. Dazu kommen die Kosten einer privaten Ausbildung – in Lausanne oft zwischen CHF 8’000 und 20’000.
Wie hoch ist das Nettogehalt einer Coiffeuse mit BP?
Bei einem Bruttogehalt von rund CHF 4’200 bleiben nach Abzügen etwa CHF 3’500 netto. Wer den BP abschliesst, verdient brutto geschätzt 10–20 % mehr, womit netto je nach Steuersatz rund CHF 3’800 bis 4’200 möglich sind.
Was ist der höchste Diplomabschluss in der Coiffure?
Das ist der Brevet Professionnel (BP). Er baut auf dem CAP auf, dauert 1–2 Jahre zusätzlich und führt zu Führungspositionen und höherem Gehalt.