
Warnung vor starkem Gewitter: Aktuelle DWD-Warnungen und Tipps
Wenn der Himmel sich plötzlich verdunkelt und der Wind kräftig auffrischt, fragen sich viele: Ist das nur ein normales Gewitter oder wird es gefährlich? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor schweren Unwettern in mehreren Bundesländern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Aktive Warnungen (DWD): Mehrere Warnungen der Stufen 2 bis 4 für Starkregen und Gewitter ·
Betroffene Bundesländer: Norddeutschland, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen ·
Niederschlagsmenge: bis 30 l/m² pro Stunde
Kurzüberblick
- DWD warnt vor schweren Gewittern mit Starkregen bis 40 l/m² in kurzer Zeit (Deutscher Wetterdienst (amtliche Warnplattform))
- Hagelkorngröße bis 2 cm, Sturmböen bis 85 km/h möglich (DWD-Warnlage)
- Warnungen gelten für Norddeutschland, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen (tagesschau.de (ARD-aktuell))
- Exakte Lokalisierung der schwersten Gewitter – diese sind kleinskalig und schwer vorhersagbar (DWD (Warnkarte))
- Intensität im Einzelfall kann von den Prognosen abweichen (Feuerwehren Bayern (Kriterien))
- Wie lange die Unwetterlage genau anhält, ist noch offen (DWD-Wettergefahren)
- Februar 2023: Sturmtief Anita verursacht schwere Schäden in Berlin und Brandenburg (Wikipedia (Ereignisdokumentation))
- Mai/Juni 2025/2026: Mehrere schwere Gewitterwellen in Bayern und Norddeutschland (BR24 (Bayerischer Rundfunk))
- Nacht zum 29. Juni 2026: Erhöhte Unwettergefahr durch schwere Gewitter (laut DWD-Prognose) (DWD-Wettergefahren)
- DWD aktualisiert Warnungen laufend – nächste Aktualisierung spätestens 29. Juni 2026 um 05:00 Uhr (DWD-Wettergefahren)
- Gewittergefahr verlagert sich ostwärts, Alpenraum besonders betroffen (DWD-Wettergefahren)
- Empfehlung: Warn-Wetter-App des DWD nutzen und lokale Unwetterwarnungen im Blick behalten (DWD (App-Informationen))
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Herausgeber | Deutscher Wetterdienst (DWD) |
| Warnsystem | DWD WarnWetter-App und Webseite |
| Warnstufen | 4 Stufen (Wetterwarnung, markantes Wetter, Unwetter, extremes Unwetter) |
| Regionale Zuständigkeit | Deutschlandweit, unterteilt in Landkreise |
| Aktualisierung | Laufend, bei Bedarf stündlich |
Soll es heute in Deutschland gewittern?
Die kurze Antwort: Ja, in mehreren Regionen ist heute mit teils schweren Gewittern zu rechnen. Der DWD hat für den 29. Juni 2026 eine erhöhte Unwettergefahr durch schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen ausgesprochen (Deutscher Wetterdienst (DWD, offizielle Warnplattform)).
Aktuelle DWD-Warnungen
- Für die Nacht zum 29. Juni: heftiger Starkregen bis 40 l/m² in kurzer Zeit, Sturmböen bis 80 km/h und Hagel um 3 cm (tagesschau.de (Region Nord)).
- Am Vormittag verlagert sich die Unwettergefahr rasch ostwärts, mit teils extrem heftigem Starkregen über 60 l/m² binnen weniger Stunden (tagesschau.de (Region Bayern)).
- Später kann sich die Gewittergefahr aus den Alpen nordostwärts ausweiten und bis in den extremen Unwetterbereich reichen (hessenschau.de (Unwetterwarnungen)).
Die Gewitter treten lokal sehr kleinskalig auf – nicht jeder Ort in einer betroffenen Region bekommt das volle Ausmaß ab. Wer sich dennoch unsicher ist, sollte die offizielle DWD-Warnkarte im Auge behalten.
Regionale Unterschiede
Während der Norden und die Küstenbereiche am Abend zuerst betroffen sind, ziehen die Gewitter in der Nacht nach Süden und Osten. Bayern und Baden-Württemberg müssen am Morgen mit den heftigsten Niederschlägen rechnen (BR24 (Bayerischer Rundfunk)).
Die Warnungen werden stündlich aktualisiert – ein Blick auf die DWD-Warnkarte lohnt sich also besonders bei längeren Aufenthalten im Freien.
Wo gibt es heute in Deutschland Gewitter?
Die Schwerpunkte liegen heute im Norden und im Südwesten, mit Ausläufern bis nach Bayern und Hessen. Besonders die Küstenbereiche und Mittelgebirge sind von den schweren Gewittern betroffen.
Norddeutschland
- Für Norddeutschland gelten Warnungen der Stufe 3 (Unwetter) mit Starkregen bis 30 l/m² pro Stunde und Sturmböen um 85 km/h (tagesschau.de (ARD-aktuell, Region Hessen)).
Bayern und Baden-Württemberg
- Der DWD warnt für Teile Schwabens, Oberbayerns, Mittelfrankens und der Oberpfalz vor schweren Unwettern (BR24 (Bayern Wetterwarnungen)).
- Am 15. Juni 2025 waren bereits die Landkreise Erding, Freising, Dingolfing-Landau, Landshut und die Stadt Landshut betroffen (BR24 (Wetterwarnungen aktuell)).
Hessen und weitere
- In Hessen gibt es ebenfalls amtliche Warnungen vor starkem Gewitter mit Hagel und Sturmböen bis 70 km/h (hessenschau.de (Hessischer Rundfunk)).
Die Gewitter sind kleinräumig, aber heftig – wer in einem betroffenen Landkreis lebt, muss mit Stromausfällen, umgestürzten Bäumen und überfluteten Straßen rechnen. Ein Blick auf die aktuelle Warnkarte kann böse Überraschungen verhindern.
Wann war das schlimmste Unwetter in Berlin?
Ein historisches Extremereignis in Berlin war das Sturmtief Anita im Februar 2023. Es verursachte schwere Schäden in der Hauptstadt und in Brandenburg – mit Böen bis 120 km/h und starkem Hagel (Wikipedia (Ereignisdokumentation)).
Sturmtief Anita (Februar 2023)
Obwohl es sich um ein Wintersturm handelte, zeigt dieser Fall, wie extrem Wetter in Berlin werden kann. Anita traf vor allem den Nordosten Deutschlands und hinterließ eine Spur der Verwüstung mit entwurzelten Bäumen, beschädigten Dächern und gesperrten Straßen. Der DWD hatte damals die höchste Warnstufe ausgerufen.
Vergleich mit aktuellen Warnungen
Die aktuelle Warnlage ist anders gelagert – es handelt sich um sommerliche Gewitter mit Starkregen und Hagel, nicht um einen Orkan. Dennoch können einzelne Gewitterzellen ähnliche Windgeschwindigkeiten erreichen (bis 100 km/h) und lokal zu erheblichen Schäden führen (DWD-Wettergefahren).
Was bleibt: Die Vorbereitung und die Reaktion auf Warnungen des DWD sind in beiden Fällen der Schlüssel zur Sicherheit.
Was bedeutet eine Warnung vor starkem Gewitter?
Der DWD definiert ein starkes Gewitter durch eine Kombination aus heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die genauen Kriterien hängen von der Warnstufe ab.
Definition starker Gewitter
- Hagelschlag über 1,5 cm Durchmesser (Feuerwehren Bayern (Kriterien der Warnstufen))
- Starkregen mit mehr als 25 l/m² pro Stunde
- Sturmböen um 70 km/h oder mehr
Kriterien des DWD
Der DWD unterscheidet vier Warnstufen:
- Stufe 1 (Wetterwarnung): Geringe Gefahr, Vorsicht im Freien.
- Stufe 2 (Markantes Wetter): Gefahr für einzelne Aktivitäten, Starkregen, Hagel, Böen.
- Stufe 3 (Unwetter): Erhebliche Gefahr für Leib und Leben – heftiger Starkregen, großer Hagel, schwere Sturmböen.
- Stufe 4 (Extremes Unwetter): Lebensgefahr – orkanartige Böen, extrem heftiger Starkregen, Hagel über 5 cm (Feuerwehren Bayern (amtliche Erläuterung)).
Die aktuelle Warnung der Stufe 3 bedeutet also eine ernste Gefahr – Schutz suchen ist dringend anzuraten.
Wie verhalte ich mich bei einer Gewitterwarnung?
Vor dem Gewitter
- Informieren Sie sich über die aktuelle Warnlage auf der DWD-Webseite oder in der WarnWetter-App (DWD (offizielle Warnseite)).
- Sichern Sie lose Gegenstände auf Balkon und Terrasse.
- Schließen Sie Fenster und Türen.
Während des Gewitters
- Suchen Sie Schutz in einem geschlossenen Gebäude. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien, insbesondere auf freiem Feld, unter Bäumen oder an Gewässern.
- Halten Sie Abstand von Fenstern und Türen – bei schweren Sturmböen können diese bersten. Berühren Sie keine Metallgegenstände (Rohre, Heizkörper, elektrische Geräte).
- Wenn Sie im Auto sind: Bleiben Sie im Fahrzeug, meiden Sie Unterführungen und tief gelegene Strecken wegen Überschwemmungsgefahr.
Nach dem Gewitter
- Prüfen Sie Ihr Umfeld auf Schäden (umgestürzte Bäume, heruntergefallene Dachziegel, überflutete Keller).
- Bei akuter Gefahr wählen Sie den Notruf (112).
- Informieren Sie sich über weitere Warnungen – oft ziehen mehrere Gewitterzellen hintereinander durch.
Zeitleiste: Historische und aktuelle Gewitterereignisse
- Februar 2023: Sturmtief Anita – schweres Unwetter in Berlin und Brandenburg mit Böen bis 120 km/h (Wikipedia (Ereignisdokumentation)).
- 15. Juni 2025: Schwere Gewitter in Ober- und Niederbayern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen um 90 km/h (BR24 (Bayerischer Rundfunk)).
- 31. Mai 2026: DWD-Gefahrenwarnung für Teile Schwabens, Oberbayerns, Mittelfrankens und der Oberpfalz (BR24 (Wetterwarnungen Oberbayern)).
- 29. Juni 2026: Aktuelle DWD-Warnung vor schweren Gewittern mit Starkregen bis 40 l/m² und Sturmböen bis 85 km/h (DWD-Wettergefahren).
Klarheit: Was ist sicher – was bleibt ungewiss?
Bestätigte Fakten
- Gewitter treten in bestimmten Regionen auf – die DWD-Warnungen sind für die nächsten Stunden gültig (DWD (amtliche Warnkarte)).
- Starkregenmengen von 30–40 l/m² pro Stunde sind in den betroffenen Gebieten zu erwarten (DWD-Wettergefahren).
- Hagelkorngrößen bis 2 cm sind möglich (DWD-Wettergefahren).
Was unklar ist
- Die exakte Lokalisierung der schwersten Gewitter – diese sind kleinskalig und schwer vorhersagbar (DWD (Warnkarte)).
- Die Intensität im Einzelfall kann von den Prognosen abweichen (Feuerwehren Bayern (Hinweise zur Vorhersagegenauigkeit)).
- Wie lange die Unwetterlage exakt anhält, ist noch offen – die DWD-Prognosen werden stündlich aktualisiert.
- Ob einzelne Gemeinden von extremem Starkregen über 60 l/m² getroffen werden, ist nicht im Voraus sicher (DWD (Warnungen aktuell)).
Stimmen zur aktuellen Lage
„Es besteht Unwettergefahr durch schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel.“
Deutscher Wetterdienst (DWD, offizielle Warnplattform) – in der aktuellen Warnlage
„Die Warnungen betreffen vor allem die Landkreise Erding, Freising, Dingolfing-Landau, Landshut sowie die Stadt Landshut.“
BR24 (Bayerischer Rundfunk, Nachrichtenredaktion) – Bericht vom 15. Juni 2025
Der DWD und regionale Medien wie BR24 betonen immer wieder: Bei Unwetterwarnungen der Stufe 3 oder 4 ist schnelles Handeln gefragt. Die Wetterlage ist dynamisch – bleiben Sie informiert.
Für alle, die in den betroffenen Regionen leben, ist die Botschaft klar: Verfolgen Sie die Warnungen des DWD und suchen Sie bei einer Unwetterwarnung sofort Schutz. Wer zögert, riskiert nicht nur Sachschäden, sondern auch die eigene Sicherheit.
stern.de, t-online.de, youtube.com, facebook.com, apps.apple.com, welt.de
Ein aktueller Bericht des Deutschen Wetterdienstes zur Warnung vor starkem Gewitter liefert zusätzliche Details zur 30-30-Regel und den Warnstufen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert eine Gewitterwarnung an?
Die Dauer hängt von der Entwicklung der Gewitterzellen ab. In der Regel gelten Warnungen für die nächsten 1–6 Stunden und werden bei Bedarf verlängert oder aufgehoben. Der DWD aktualisiert sie laufend (DWD (Warnkarte)).
Kann ich während einer Gewitterwarnung rausgehen?
Nein – bei einer Unwetterwarnung der Stufe 3 oder 4 sollten Sie unbedingt in geschlossenen Räumen bleiben. Bei Stufe 2 (markantes Wetter) ist Vorsicht geboten, aber kurze Wege sind möglich, wenn Sie Schutz in der Nähe haben.
Was ist der Unterschied zwischen einer Vorwarnung und einer Warnung?
Eine Vorwarnung weist auf eine mögliche Gefahr in den nächsten 12–24 Stunden hin. Eine Warnung wird ausgesprochen, wenn die Gefahr unmittelbar bevorsteht oder bereits eingetreten ist. Nur die Warnung löst Handlungsempfehlungen aus (Feuerwehren Bayern (Erläuterung)).
Gilt die Warnung für mein Bundesland?
Die aktuellen Warnungen des DWD sind für einzelne Landkreise ausgesprochen. Ob Ihr genauer Wohnort betroffen ist, können Sie auf der DWD-Warnkarte prüfen (DWD (Warnkarte)).
Wie oft aktualisiert der DWD seine Warnungen?
In akuten Unwetterlagen aktualisiert der DWD die Warnungen stündlich oder bei Bedarf sogar häufiger. Die WarnWetter-App informiert Sie in Echtzeit (DWD (App-Informationen)).
Welche App zeigt Unwetterwarnungen an?
Die offizielle WarnWetter-App des DWD ist die verlässlichste Quelle. Auch die Apps von tagesschau.de und vielen lokalen Rundfunkanstalten zeigen die DWD-Warnungen an.
Was tun, wenn das Gewitter mich im Auto überrascht?
Bleiben Sie im Fahrzeug, schließen Sie Fenster und Türen, meiden Sie Unterführungen und tief gelegene Strecken. Das Auto bietet bei Gewitter ausreichend Schutz – solange Sie nicht in eine Überflutungszone geraten.
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